Peer-Mentoring

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Teilnehmende: Mitarbeitende aller Stufen

Vorgehen

Im Gegensatz zum klassischen Mentoring stellt «Peer-Mentoring» ein sogenanntes «Buddy-System» dar, in dem sich Mitarbeitende auf derselben Stufe («Peers») in kleinen Gruppen von 2-5 Personen zum Austausch treffen. Die Mitglieder der Peer-Mentoring Gruppe arbeiten in der Regel nicht direkt in denselben Teams oder Projekten zusammen, haben aber einen ähnlichen fachlichen Background. Abgesehen von der ähnlichen Fachrichtung und Position setzen sich die Gruppen im Idealfall aus möglichst unterschiedlichen Mitgliedern zusammen. Auch eine Durchführung mit externen Partnern ist denkbar und besonders für kleinere Unternehmen bzw. Organisationen von Vorteil.

In den ein- bis zweimal im Monat stattfindenden Meetings tauschen sich die Mitglieder einer Peer-Mentoring Gruppe untereinander zum Fortschritt ihrer Projekte aus und unterstützen sich gegenseitig mit Inputs und konstruktivem Feedback. Peer-Mentoring Treffen können auch einen Rahmen bieten, um besonders wichtige Vorträge und Präsentationen zu erproben oder unabhängige Ratschläge im Umgang mit Herausforderungen und Konflikten zu erhalten.

Wirkung

«Peer-Mentoring» Gruppen bieten Mitarbeitenden auf derselben Stufe eine wertvolle Gelegenheit zu wechselseitigem Austausch und Unterstützung. Die regelmässigen Treffen helfen Angehörigen verschiedener Diversitätsgruppen, ihr persönliches Potential zu entwickeln und für Innovationen einzusetzen. Kreatives Denken ausserhalb der gewohnten Bahnen wird gefördert, Wissen wird verstärkt geteilt und genutzt. Das erweiterte Netzwerk der Teilnehmenden kann dazu beitragen, den Austausch zwischen verschiedenen Abteilungen innerhalb und ausserhalb des Unternehmens zu fördern, neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zu entdecken und Synergien zu schaffen.

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