Job Rotation

Bild von Christopher Burns auf Unsplash

Aufwand: ⚒⚒

Kosten:

Zeithorizont: ⏲⏲

Teilnehmende: Mitarbeitende & Führungskräfte in Ausbildung/Einarbeitung

Vorgehen

Die Durchführung von Job Rotation bietet sich im Innovationsbereich vor allem während der Ausbildungs- und Einarbeitungsphase an: Je nach Anforderungen und Komplexität der Aufgaben wechselt ein:e Mitarbeitende:r oder eine angehende Führungskraft in Intervallen von festgelegter Dauer (z.B. wöchentlich, monatlich oder quartalsweise) die Abteilung oder das Team und lernt dabei «on the job» die verschiedenen Prozesse und Abläufe innerhalb der Organisation kennen. Im Idealfall können Mitarbeitende nach Abschluss der Rotationsphase selbst mitbestimmen, in welchem Bereich sie sich anschliessend weiter vertiefen.

Wirkung

Job Rotation erhöht die Durchlässigkeit zwischen den Abteilungen und erleichtert damit nicht nur den Austausch von Wissen über Hierarchien hinweg, sondern auch horizontale Wechsel innerhalb der Organisation. Eine Platzierung von Mitarbeitenden entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten kann aber auch zu einer Verringerung der Fluktuation beitragen. Bei der Zusammenarbeit in verschiedenen Teams bauen neu eingetretene Mitarbeitende so in kurzer Zeit auf natürliche Weise ein grosses Netzwerk auf. In Bezug auf Diversität kann Job Rotation es Mitarbeitenden erleichtern, eine «untypische» Laufbahn entgegen traditionellen Rollenbildern und gesellschaftlichen Erwartungen einzuschlagen.

Insbesondere angehende Führungskräfte profitieren von den praktischen Einblicken in verschiedene Abteilungen und Organisationsbereiche, sie erhalten ein ganzheitliches Verständnis der bestehenden Strukturen und Prozesse. Ihr so gewonnener Weitblick erhöht nicht zuletzt die Erfolgschancen für innovative Weiterentwicklungen im Betrieb.

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